REFERENTEN  
     
Kathrin Stoltze
Diplom-Psychologin


10.03.2014 | 16:45 - 18:15 Uhr | Workshop
Es gibt ein DAVOR und ein DANACH im Familienkonflikt. - von der Notwendigkeit, die wechselnden Gestaltungsräume der familiären Systeme auch innerhalb helfender Professionen perspektivreich zu reflektieren -

 
     
     

Kursinhalt:

Der Workshop gibt einen Einblick in die prozessbezogene Familienberatung. Diese lässt oft frühzeitig Hinweise eines konflikthaften Umgangs in Familien deutlich werden. Die familiären Gestaltungsräume verändern sich zudem auch mit psychischen Beeinträchtigungen Einzelner und sich daraus ergebener neuer Handlungsmöglichkeiten oder -notwendigkeiten bezogen auf die Eltern-Kind-Beziehungen. Sowohl vor , während und nach manchmal langwieriger, gerichtsbezogener Auseinandersetzungen sind die helfenden Professionen immer wieder zu notwendiger Perspektivveränderung und - erweiterung aufgerufen. Eine Profession allein wird von der Komplexität der sich entwickelnden Bedürfnisse der Einzelnen in den betroffenen Familien überfordert. Wie gestalten wir also prozessbezogen jeweils gemeinsam die Möglichkeitsräume in der Beratung und Begleitung? Und dies zusätzlich unter den erschwerenden Bedingungen abwesender, belasteter, psychisch beeinträchtigter, enttäuschter, ärgerlicher, kampfbereiter oder auch wenig motivierter bzw. erschöpfter Familienmitgliedern . Wie gelingt in der Zusammenarbeit der Institutionen gewinnbringend eine Perspektive auf erste zuversichtliche Lösungsideen der familiären komplexen Bedarfe in oder nach gerichtlich ausgetragenen Konflikten.


 
 
Vita
    Diplom-Psychologin - Psychologische Psychotherapeutin – Systemische Therapeutin/ Kinder- und Jugendlichentherapeutin / Supervisorin und Lehrtherapeutin Systemsiche Therapie

Tätig im Kinder- und Jugendpdychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes der Stadt Magdeburg Kathrin Stoltze ist eine Ideengeberin und Initiatorin einer konsequent ressourcenorientierten Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern. Auf hohem klinischen Fachwissen basiert ihr warmer Blick auf leidvolle Wege kleiner Menschenkinder. Die Lösungen können sich sehen lassen in jedem einzelnen Fall, aber auch in der Zusammenarbeit mit Institutionen wie Schulen, Jugendhilfe, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Polizei oder Gericht. Sie gewinnt mit methodenreichen, auf die Bedarfe jedes einzelnen Familienmitglieds zugeschnittenen Ideen sowohl Kindern als auch skeptische Eltern für eine aussichtsreiche Zusammenarbeit.