REFERENTEN  
     
Ansgar Röhrbein
Diplom-Pädagoge,
Systemischer Therapeut, Supervisor

10.03.2014 | 16:45 - 18:15 Uhr | Workshop
Wenn zwei sich streiten, was freut das Kind?

 

 

 

 

 

 

 
     
     

Kursinhalt:

Nicht nur wenn sich Eltern trennen und den Streit energiegeladen fortsetzen, bietet das FamFG eine gute Grundlage für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Beteiligten zum Wohle des Kindes, wie zahlreiche Kooperations-Modelle in ganz Deutschland belegen. Hochkonflikthafte Elternbeziehungen und stark belastete Eltern-Kind-Verhältnisse, die auf eine Kindeswohlgefährdung hinweisen, stellen alle Akteure vor besondere Herausforderungen. Das FamFG zielt zum einen auf eine Stärkung der elterlichen Verantwortung zur Regelung bestehender Trennungs-, Scheidungs- und Umgangskonflikte, es kann aber auch in anderen konflikthaften Prozessen eine hilfreiche Verfahrens-Struktur als Basis für die Kooperation im Kinderschutz begründen, wie die beiden Referent/innen aus eigener Erfahrung wissen. Während Dr. Cornelia Holldorf maßgeblich an der Entwicklung der „Berliner Praxis“ beteiligt war, in deren Rahmen die unterschiedlichen Professionen (Richter, Anwälte, Jugendamt, Gutachter, Verfahrensbeistände, Familienberatungsstellen) in besonderer Weise erfolgreich kooperieren, engagiert sich Ansgar Röhrbein seit Jahren für ein systemisches Vorgehen im Kinderschutz. In diesem Seminar werden die Grundlagen und Rahmenbedingungen einer gelingenden Prozessgestaltung und erfolgreicher Bündnisse dargelegt und auf ihre Transfermöglichkeit in die eigene Verfahrenspraxis der Teilnehmer/innen vor Ort geprüft. Frei nach dem Motto: Welche interdisziplinäre Zusammenarbeit bringt uns in unserer Region weiter? Persönliche Beispiele und Fragen, sowie die Anmeldung mehrerer Kooperationspartner sind dabei herzlich willkommen.


 
 
Vita
   

Dipl.-Päd. Ansgar Röhrbein, stellvertretender Leiter des Märkischen Kinderschutzzentrums in Lüdenscheid, Heilpraktiker für Psychotherapie – Systemischer Therapeut / Supervisor / Lehrtherapeut – Notfallseelsorger und Fachberater für Traumatologie

Er kämpft nicht nur für die Rechte der Kinder, sondern auch für die Stärkung der Eltern und für Chancen der Kinder, zu ihren Müttern und Vätern gute Beziehungen gestalten zu können. Er macht Männern Mut, die soziale Seite ihres Lebens zu genießen und die Verantwortung für Beziehungsglück, eigene Gesundheit und berufliche Weiterentwicklung zu übernehmen.

Seine Bücher „Teenager-Alarm“ (2006) und „Mit Lust und Liebe Vater sein“ (2010) sprechen für sich.